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#auferstanden (2018)

Stefan Rütter in Kölner Stadt-Anzeiger
„… Es war schon ein starker Effekt, mit dem der Originalklang-Experte Konrad Junghänel und der Choreograf Emanuele Soavi ihr gemeinsames Projekt #auferstanden in der Kölner Philharmonie beginnen ließen. Was in den folgenden 75 Minuten geschah, folgte weniger einem theatralischen als einem konsequent musikalischen Konzept … Soavis Choral-Choreografie setzte die Akzent-Energien der Musik ebenso schlüssig um wie das geschmeidige Legato … mit großem Geschick, indem er auch die Sänger szenisch einband … So blieb die musikalische Seite durchgängig stark und präsent …“

ATLAS (2018-2021)

ATLAS 1 – Any Body Sounds (2018)

Melanie Suchy in Kölner Stadt-Anzeiger
„… Phantasie, Orientierung und natürlich Kommunikation hängen sehr davon ab, dass man Klang einer bestimmten Quelle zuordnet. Die Kunst von „Any Body Sounds“ besteht darin, diese Verbindung zu stören … klischeevermeidend … durchdacht … gut gemacht …“

Bettina Trouwborst auf Tanzweb.org
„… Emanuele Soavi und Jone San Martin, zwei exquisite Bewegungskünstler, tanzen in ihrem jeweiligen Duktus … Sie unverkennbar als langjährige Forsythe-Tänzerin in dessen Dekonstruktionsidiom, er dahinfließend, geschmeidig, leichtfüßig und ungeheuer beweglich.“

RELICS (2017)

Melanie Suchy auf TanzwebNRW:
„… Die elegante, fließende Leichtigkeit, die durch alle Dynamikwechsel von flott zu langsam, hindurchfließt und sich zuweilen als Meer zeigt, das durch einzelne Körper wellt oder sie kreiseln lässt, mal die Gruppe hebt und schiebt: Sie macht den Tanz allein als Tanz zur Augenweide.“

Nicole Strecker für Kölner Stadt-Anzeiger:
„… Später, im entfesselten Tanz zu Bach und dann den elektronisch neu inszenierten Barock-Klängen von Wolfgang Voigt ist es, als sei die atemberaubende Choreografie mit den gefährlich spitzkantigen Möbeln ein Zitat an eine „Reliquie“ der jüngeren Tanzgeschichte: William Forsythes Klassiker ‚One Flat Thing Reproduced‘.“

THE HABIT CYCLES (2014-2017)

ANIMA (2017)

Nicole Strecker auf TanzwebNRW:
„… Ein Horrortrip über die ewig menschliche Ahnung, dass es eben doch mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als die Schulweisheit sich träumt. Bedrückend intim und beunruhigend als wäre man in einem Albtraumfilm von David Lynch.“

Thomas Linden in Kölnische Rundschau:
„… Eine Produktion, die ihr Publikum gedanklich fordert und ihm ein kleines Abenteuer offeriert.“

LVMEN (2016)

Nicole Strecker auf TanzwebNRW
„… Verblüffende Bildzitate, ästhetische Vielfalt, Verschiebungen in der Wahrnehmung – LVMEN bietet und befragt vieles … Und nicht zuletzt ist dieses faszinierende Foto-Tanz-Studio auch: Ein philosophischer Exkurs über die Dimensionen der Zeit. Wo der Tanz rast, hinkt die Fotografie hinterher. Erscheint das Bild auf der Leinwand, sind die bewegten Körper längst in ganz anderem Zustand. Ein Machtkampf zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fotografie und Tanz. Unentschieden. Es gibt an diesem absolut sehenswerten Abend definitiv zwei Gewinner.“

Melanie Suchy in Kölner Stadt-Anzeiger
„… Der Mann mit der Kamera vorm Gesicht jagt Momente. Sekunden später erscheint die Beute, in Riesenformat projiziert auf der Leinwand. Großartig … So scheinen die Tänzer in den 70 Minuten, die einen nie loslassen, nicht nur der Frage nachzujagen, ‘Wie sehe ich aus?’, sondern auch ‘Was siehst Du in mir?’.“

Dick van Tejlingen auf Theaterkrant
„… Das sind starke Bilder. Gnadenlos auch: Jede Ader, jede Furche und Falte, erscheint überlebensgroß auf dem Bildschirm … Schöne Bilder, auch ohne Nachbearbeitung. Der Kontrast zwischen den Menschen, die ihr Bestes geben, der Bewegung, und dem Mann, der sein Bestes gibt, diese einzufrieren, ist faszinierend.“

PARADISUS? (2015)

Norbert Raffelsiefen in Kölner Stadt-Anzeiger
„… Ein einladendes Spiel, das von den Tänzern mit hinreißend dynamischen Choreographien beflügelt wird.“

Günter Pick auf tanznetz.de
„… Man muss es sehen! … So ziemlich alles, was die Commedia dell’arte in heutiger Form leisten kann, rollt hier vor uns ab.“

Thomas Linden in Kölnische Rundschau
„… Ein theatralischer Overkill.“

AUREA – Variations on Bach (2015/2018)

Marion Etienne in FLZ
„… Die aufwühlenden, packenden Momentaufnahmen verdichteten sich zu einer manchmal verloren, oft surrealistisch anmutenden, schwarzgoldenen Bilderflut, die in einem unbeirrt spannenden Rhythmus vorbeizog.“

Ingo Hoddick in Rheinische Post
„… Besucher, Tänzer und Musiker fanden auf kurzer Distanz zu einer klugen Kunst-Kommunion. Das war nicht nur etwas für Tanz-Freaks oder für Bach-Liebhaber.“

AUREA – Solo (2014)

Melanie Suchy in Kölner Stadt-Anzeiger
„… Ein langer, konsequenter Gang zur Freiheit, zum Bewusstsein.“

Klaus Keil auf TANZwebKOELNBONN
„… Ein grandioses Solo-Tanzstück … Für den Tänzer-Choreographen Emanuele Soavi waren die ersten Zeilen der Bibel „Inspirationsquelle und Ausgangspunkt“ für diese Solo-Performance, die ihn wieder einmal als einen der besten und ausdrucksstärksten Tänzer der Kölner Tanzszene zeigt … Diese minimalen Bewegungen gewinnen durch ihre Langsamkeit eine unglaubliche Intensität, die Blicke und Aufmerksamkeit der Zuschauer auf frappierende Weise binden. Es sind solche Momente tänzerischer Ausdrucksstärke, in denen die Kollaboration mit der Choreografin Susanne Linke sichtbar wird … Auch der Flügel mit Thomas Wansing, der mit einer sensiblen musikalischen Komposition nach Motiven von Johann Sebastian Bach die Performance live begleitet, verschwindet völlig in der Dunkelheit. Seine anfangs leisen Anschläge deuten an, dass sich auch in den dunkelsten Winkeln zarte Triebe von Menschlichkeit entwickeln können … AUREA ist ein starker Einstieg in ein auf Jahre angelegtes Tanz-Recherche-Projekt.“

Bettina Trouwborst in Westdeutsche Zeitung
„… Ein beeindruckendes Tanzstück … wüst, leer und finster ist es auf der Erde, dem Ort, den Susanne Linke in Zusammenarbeit mit Emanuele Soavi als Ursprung des Lebens inszeniert hat … Die große Choreografin hat mit ihrer ruhigen Hand Archaisches gestaltet. Der Pianist Thomas Wansing begleitet die Entwicklung einfühlsam mit einer Improvisation zu Johann Sebastian Bach.“

MYTHENPROJEKT (2010-2014)

VERFÜHRTE und VERFÜHRER (2014)

Pedro Obiera für WAZ:
„… eines der aufregendsten Bühnenprojekte der letzten Zeit.“

Nicole Strecker auf TANZweb.org:
„… Diese acht Tänzer sind nun mal auch echte „Bühnentiere“ und unübersehbar ‘Soavi-infiziert’: wild, schnell, hemmungslos – kurz: fantastisch. In „Daedalus//Dreams“ strebt jede Faser ihrer Körper nach Vergrößerung und Eigenständigkeit. Großartig, wie diese Choreografie die Hybris des Forschers vorführt, der mit verantwortungslosem Erfindergeist Monster gebiert: vom mythologischen Minotaurus bis zum menschheitsvernichtenden Kriegsgerät. Im dritten Teil des Abends, „ARIADNEamore“ konzentriert Emanuele Soavi das Bewegungsvokabular … Ein Tanz über Trauer und Wut mit so wunderbar verzweifelt liebeskranken, langgewandeten und langhaarigen Frauen als wär’s ein Stück von Pina Bausch … Ganz direkte Hommage ist ohnehin der Höhepunkt des Abends: Soavis grandios-dreistes „PANsolo“. Er zitiert die unverwechselbaren Profil-Posen aus Vaslav Nijinskys Ballett „L’apres midi d’un faune“, und eine bessere Interpretation dieser Bewegungen als die von Soavi lässt sich nicht denken. Mit hochsensiblem Körperbewusstsein posiert er als geiler Ziegenbock, verrückter Romantiker, triebgesteuerter Sadist – und selbst das langsame Strecken seiner Fußspitze wird bei ihm zur obszönen Provokation. Soavi als lustvolle Horrorkreatur. Als Tänzer, Choreograf, Charming-Boy und Organisator eines dionysischen Tanzrausches, in dem gerade das Nicht-Kalkulierte die Spannung oben hält. Das soll mal einer nachmachen.”

ARIADNEamore (2013)

Sabine Rother für Aachener Nachrichten:
„… Ein Höhepunkt des diesjährigen Schrittmacher-Festivals … Soavi sorgt für grandiose Bilder … ein Kaleidoskop aus miteinander ringenden Emotionen … umgesetzt von glänzenden, tänzerisch höchst motivierten Mitgliedern einer ungewöhnlichen Compagnie.“

METAMORPHOSIS!individual (2013)

Melanie Suchy für Kölner Stadt-Anzeiger:
„… Für METAMORPHOSIS!individual hat Soavi mit zwei Dutzend Jungtänzern aus vier Ländern zusammengearbeitet, ein organisatorischer Großauftrag, der ein großes Ergebnis gebracht hat.“

PAN (2011)

Elisabeth Einecke-Klövekorn für Bonner Generalanzeiger:
„… Emanuele Soavi erfindet ästhetisch faszinierende, originelle Bewegungsformen für das wilde Denken in einem fragmentiert wahrgenommenen Universum, in dem die Selbstwahrnehmung sich auflöst.”

DAEDALUS//DREAMS (2010)

Dorothea Marcus für Kölner Theaterzeitung AKT:
„… Ein vieldimensionaler, meisterhaft komponierter Abend, der mit Fragmenten aus Mythos und Erinnerung tief in den eigenen Kopf führt, und das auf höchstem tänzerischen Niveau.“

BLACKBIRDBOY (2012)

Melanie Suchy für die  Zeitschrift  >tanz<:
„… Soavi wirft zur Musik von Stefan Bohne aus Geräuschen und langen, zuweilen metallischen Tönen ein paar eindrückliche Szenen in die Runde … Als Tänzer ist Soavi ein Könner und spielt die Tatsache, dass er das nicht mehr beweisen muss, fantasievoll aus, vorsichtig an seiner Charmesprühanlage hebelnd.“