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ATLAS 3 – Blu Blu Blu (2020)

Blu Blu Blu – endlich Endlichkeit. Wie gehen Performer*innen mit den Veränderungen und Grenzen ihrer Körper um? Wie gestaltet sich im Laufe der Zeit der innere und äußere Blick auf das ICH, das es ohne DU nicht gibt? Kommt es zum Rückzug oder folgt ein Befreiungsschlag? Diese und andere Fragen wirft der dritte Teil der ATLAS Serie von Emanuele Soavi in den Ring – oder vielmehr auf die Matte. 3 Disziplinen (Musik / Asiatischer Kampfsport / Tanz) und 6 Protagonist*innen treffen aufeinander, spiegeln, duellieren und vereinen sich: Die international arrivierte Barockviolinistin Nadja Zwiener, Komponist und Soundkünstler Johannes Malfatti, Performerin Lisa Kirsch, Tänzer Federico Casadei, zwei Judokas, jede(r) ein Kosmos für sich, Körper, Instrument, Maschine. Ihr Material ist die dynamische Analyse, die Bewegung, die Komposition im Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeit und privatem Raum. Voller Sehnsucht Spuren zu hinterlassen, begeben sie sich auf die Suche nach Klang- und Körperbildern für das Ringen um Bedeutung …

Choreografie und Idee Emanuele Soavi
Komposition und Live-Musik Nadja Zwiener (Barockviloline), Johannes Malfatti (Elektronik)
Ausstattung Heike Engelbert
Video Meritxell Aumedes Molinero
Tanz und Performance Federico Casadei, Lisa Kirsch / Zwei Judokas
Produktionsmanagement Achim Conrad
Eine Produktion von Emanuele Soavi incompany
In Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER
In Kooperation mit Residenzprogramm ALDES/SPAM! – Netzwerk für zeitgenössische Kunst, Orangerie Theater, ehrenfeldstudios
Gefördert von Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Kunststiftung NRW, Stadt Leipzig Kulturamt