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BlackBirdBoy (2012)

Eine Soloperformance

In Kooperation mit Dansateliers Rotterdam, der Mmcompany Reggio Emilia und der Spellbound Contemporary Company Rom

Diese Solo-Performance beschäftigt sich mit dem Narzissmus des Menschen und mit der Frage, inwiefern die allgegenwärtige Diktatur der Bilder und der Oberfläche damit in Zusammenhang steht. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine weitere existenzielle Frage sowohl für das Ich als auch für den Betrachter: Was ist Tatsache und was ist Einbildungskraft? Sind sie voneinander zu trennen?

Und schließlich steht da – durchaus auch angespornt vom Spiel mit Schein und Sein der Bühne – das große Thema im Raum: Wer urteilt über wen? Und warum? Und auf Grund welcher ‘Tatsachen’?

Angetrieben durch die Auszeichnung als ‘Kölns bester Darsteller 2011’ geht Emanuele Soavi diesen Fragen in einer sehr persönlichen Performance nach. Wichtigste Bezugs- und Inspirationsquellen sind dabei die Werke der Schriftstellerin Virginia Woolf, der Fotografen Claude Cahun und Ralph E. Meatyard sowie des Filmemachers und bildenden Künstlers David Lynch.

Choreographie/Bühne : Emanuele Soavi
Musik: Stefan Bohne
Video, Licht: Cristina Spelti
Kostüm: Pino Cervino
Dramaturgie: Amy Gale, Stefan Bohne
Management, PR: Alexandra Schmidt
Produktionsassistenz: Silvia Werner
Technik: Michael Götz, Henning Vahlbruch
Video: Tanzwebkoeln
Fotos: Predrag Pajdic, Joris-Jan Bos

Gefördert von: Kulturamt Köln, SK Stiftung Kultur, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW KULTURsekretariat, Theater Institut Nederland