Presse //

ATLAS (2018-2020)

ATLAS 3 – Blu Blu Blu (2020)

Thomas Zieler auf Tanzweb.org
“… So findet Emanuele Soavi (Choreografie und Idee) für sein Konzept, sich mit der Beziehung des Körpers zur Welt auseinanderzusetzen, auf verschiedenen Ebenen überzeugende Entsprechungen. Mit seinen vielfältigen künstlerischen Mitteln gelingt es ihm, Gegensätze zu behaupten und sie wieder aufzulösen … Ein Tanzabend auf artifiziell höchstem Niveau und dennoch nicht abgehoben vom Zuschauer. Der kann mitvollziehen, erleben, fühlen, sich selbst erkennen im Bühnengeschehen, eine Erfahrung mitnehmen, wenn er schließlich hinausgeht und sich im Spannungsfeld von Ich und unübersichtlicher Welt wiederfindet. Man kann dem tanzinteressierten Publikum nur wünschen, dass es nach der Corona-Krise noch zahlreiche Gelegenheiten geben möge, sich diese bemerkenswerte Tanzproduktion anzuschauen.”

ATLAS 2 – Dialog of One (2019)

Thomas Linden in Kölnische Rundschau
“Kann Tanz politisch sein? Selbstverständlich … Mit einer großen Ensemble-Choreografie führt Soavi historische Größen wie Alfred Leschnitzer, Egon Wüst oder Julius Hans Spiegel zusammen … Vom ZZT in der Turmstraße ging es dann zu sechs Stationen im nächtlichen Nippes … Im dritten Stock eines Altbaus liegt auf einer Bettstatt eine Frau. Lisa Kirsch schlüpft in die Identität Anita Berbers, dieser Gallionsfigur des modernen Tanzes. Das gelingt ihr mit zerbrechlicher Anmut, verhaltenem Zorn und erschöpfter Melancholie. Eindrucksvoll gestaltet sich auch der Beitrag von Taeyeon Kim …”

ATLAS 1 – Any Body Sounds (2018)

Melanie Suchy in Kölner Stadt-Anzeiger
“… Phantasie, Orientierung und natürlich Kommunikation hängen sehr davon ab, dass man Klang einer bestimmten Quelle zuordnet. Die Kunst von „Any Body Sounds“ besteht darin, diese Verbindung zu stören … klischeevermeidend … durchdacht … gut gemacht …”

Bettina Trouwborst auf Tanzweb.org
“… Emanuele Soavi und Jone San Martin, zwei exquisite Bewegungskünstler, tanzen in ihrem jeweiligen Duktus … Sie unverkennbar als langjährige Forsythe-Tänzerin in dessen Dekonstruktionsidiom, er dahinfließend, geschmeidig, leichtfüßig und ungeheuer beweglich.”